Brandenburg: Lottomittel für Pilzberatung

Essbar oder nicht – das ist bei vielen Wildpilzen die Frage

Essbar oder nicht – das ist bei vielen Wildpilzen die Frage

Brandenburgs Verbraucherschutzministerium hat dem örtlichen Landesverband der Pilzsachverständigen 2.195,- € aus Lottomitteln bewilligt. „Die ehrenamtliche Pilzberatung für Wildpilze nimmt sowohl in der Umweltbildung als auch in der Gesundheitsvorsorge einen wichtigen Platz ein“ begründet das Ministerium die Maßnahme. In Brandenburg mit seinen großen Wäldern spielt das Sammeln von Wildpilzen immer noch eine große Rolle. Bei der Aufklärung der Menschen geht es vor allem um die gesundheitlichen Folgen, die der Verzehr von Wildpilzen haben kann. Neben der unentgeltlichen Aufklärungsarbeit für Bürgerinnen und Bürger sind die Pilzsachverständigen aus dem Land Brandenburg deshalb auch gefragte Ansprechpartner für Gesundheitsämter, Krankenhäuser und Kliniken, wenn zum Beispiel Pilzvergiftungen gemeldet werden und deren Ursachen erforscht werden müssen. Ihr Wissen vertiefen die Pilzsachverständigen auf den Exkursionen und Tagungen, die vom Landesverband organisiert werden und in deren Mittelpunkt die Schulung und Weiterbildung der Mitglieder und Interessierter steht. Darüber hinaus bietet der Brandenburgische Verband der Pilzsachverständigen auch Pilzlehrwanderungen für Gruppen, Vereine, Institutionen und Schulklassen an. Die Mitglieder des Vereins, der 2003/2004 gegründet wurde, kommen aus dem gesamten Land Brandenburg. Wo ein Pilzsachverständiger in der jeweiligen Region zu erreichen ist, kann in der entsprechenden Liste auf der Homepage des Landesverbandes unter www.blp-ev.de abgerufen werden.

Verbraucherschutzministerium Brandenburg

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