Exoten sorgen für Farbe

Hans Deckers sieht für die Exoten viel Potenzial für die Zukunft

Hans Deckers sieht für die Exoten viel Potenzial für die Zukunft

„Die Exoten unter den Speisepilzen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das die Sortimente immer größer werden, kennen wir von vielen anderen Lebensmitteln – denken Sie nur an die Käsetheke vor 20 Jahren. Damals gab es dort drei oder vier Sorten, heute ist die Theke vielfältig und gut bestückt“ erklärte Vorsitzender Hans Deckers, Geldern, in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr im Rahmen der Mitgliederversammlung der Landesfachgruppe Kulturpilzanbau im Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer. Allerdings, und das merkte Deckers ebenfalls an, sind die Exoten kein Massenmarkt. Aber sie finden zunehmend Käufer. „Wer heute mit Pilzen neu anfangen möchte sollte sich für die Exoten entscheiden. Bei den Champignons sind die Margen mittlerweile so klein, das sich die Kultur nur noch im großen Stil rechnet. Wer neu einsteigt, kann diese Investitionen in der Regel nicht leisten“ meinte Deckers.

Die schmackhaften Kräuterseitlinge zählen zu den Exoten

Die schmackhaften Kräuterseitlinge zählen zu den Exoten

Der Frischmarkt für alle Pilze verzeichnete 2013 laut Hans Deckers eine steigende Tendenz, die Verbraucher greifen lieber zu frischen Pilzen als zu den Konserven, für die der Gelderner schrumpfende Zahlen verzeichnen musste. Allerdings stimmen die Preise noch nicht mit der Nachfrage überein, soll heißen, dass sie vor allem bei den Champignons nach wie vor stark unter Druck sind. Bei den Exoten ist das laut Decker meist anders, weil dort einfach geringere Mengen auf ein größeres Interesse stoßen. „Ich sehe für die Zukunft ein großes Potenzial bei den Exoten“ meinte Deckers abschließend.

Text und Bilder: Christiane James

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