Junge Marktgärtner interessieren sich für Champignons

Nahezu 50 junge Gemüsegärtner aus Deutschland, Österreich und Luxemburg trafen sich Ende März zu Fachexkursionen im Raum Darmstadt, Frankfurt und im weiteren Umland. Das Treffen der Jungen Marktgärtner ist bundesweit die einzige Plattform dieser Art für den Nachwuchs der Gemüsegärtner. Auf der Agenda standen insbesondere der Netzwerkgedanke, der nationale und internationale Informationsaustausch und die Fortbildung in Bezug auf den Anbau verschiedener Kulturen wie beispielsweise Spargel, Kräuter, aber auch die Jungpflanzen- oder die Pilzproduktion. Ganz neue Einblicke für viele Teilnehmer gaben der Anbau von Rhabarber, Rollrasen aber auch von braunen und weißen Champignons. Beim Besuch von Rhein-Neckar-Pilze, Bürstadt, erklärte die Familie Deckers die Spezialkultur Champignons. Weiterhin führte das mehrtägige Programm auf den Großmarkt sowie in die Kleinmarkthalle von Frankfurt. Der kollegiale Austausch mit erfahrenen Erzeugern und die spezielle Technik in den Betrieben interessierte die Teilnehmer dabei besonders. Beim Austausch wurden die Sorgen der jungen Marktgärtner bei der Beschaffung von Arbeitskräften und die Zukunft von Plastikfolien, ob zur Ernteverfrühung bei Spargel oder bei der Plastikverpackung, deutlich. Die Jungen Marktgärtner wollen ihr Netzwerk ausbauen. Künftig sollen beim Treffen der jungen Betriebsleiter, Meister sowie Betriebsnachfolger auch die Auszubildenden der Betriebe dabei sein. Nächstes Jahr wird die Gruppe den Raum Nürnberg besichtigen.

Junge Gemüsegärtner aus drei Ländern trafen sich zur gemeinsamen Besichtigungen und zum Erfahrungsaustausch in Südhessen.

Junge Gemüsegärtner aus drei Ländern trafen sich zur gemeinsamen Besichtigungen und zum Erfahrungsaustausch in Südhessen.

 

Text/Bild: BDC

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